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Distanzstücke und Abstandshalter - Was ist der Unterschied?

Bei Abstandshaltern und Distanzstücken handelt es sich um kleine, aber überaus wichtige Hilfsmittel, welche eine genaue Positionierung von Befestigungselementen wie z. B. Schrauben ermöglichen. Die beiden Komponenten gewährleisten eine reibungslose Funktion bestimmter Geräte und Anwendungen.

Auch sicherheitstechnisch sind sie relevant. So lassen sich bei elektrischen Geräten Kurzschlüsse verhindern, indem ein Abstand zwischen Strom und Metallgehäuse gewahrt bleibt. Die Begriffe Abstandshalter und Distanzstück werden oftmals synonym verwendet. Dabei gibt es einige wesentliche Unterschiede, die nachfolgend näher erläutert werden sollen.

Die prägnantesten Merkmale kurz erklärt - Distanzstücke Kunststoff und Metall

Die Hauptaufgabe eines Distanzstücks besteht darin, zwei Oberflächen voneinander zu trennen oder eine Komponente anzuheben. Ein Distanzstück kann aus Kunststoff oder aus Metall bestehen. Exemplare aus Kunststoff erfreuen sich jedoch immer größerer Beliebtheit.

Das Distanzstück kann z. B. unter dem Kopf einer Schraube platziert werden. Distanzstücke bilden üblicherweise ein kurzes Röhrchen. Durch Letzteres kann der Schaft eines Bolzens, eines Kabels oder einer Schraube problemlos hindurch gesteckt werden. Nun gibt es vor allem Schrauben in verschiedenen Größen. Je nach Einsatzzweck können größere oder kleine Schrauben vonnöten sein. Von daher sind auch die Distanzstücke in diversen Einheitsgrößen erhältlich, sodass für jedes Anliegen das passende Gegenstück gefunden werden kann.

Ein Distanzstück hat in der Regel kein Gewinde. Demzufolge lassen sie sich im Gegensatz zu Abstandshaltern nicht festziehen. Sie dienen lediglich zur Schraubführung. Wie bereits erwähnt, sind Distanzstücke Kunststoff und Metall die häufigsten Varianten. Bei den Metall-Varianten lässt sich zwischen Aluminium, Edelstahl und Nylon differenzieren.

Wann kommt ein Distanzstück zum Einsatz?

Die Verwendung eines Distanzstücks hat sich bei diversen elektrischen Installationsaufgaben und Heimwerkerarbeiten bewährt. Zu Ersterem zählen vor allem die sichere Befestigung von Computer, Fernsehapparat sowie diverser anderer elektrischer Geräte.

Aber auch bei der Entlüftung von Bremsen kann der Einsatz eines Distanzstücks hilfreich sein. Darüber hinaus kommen die kleinen Hilfsmittel bei vielfältigen Montagearbeiten zum Einsatz. Der Einbau von Türen und Fensterbänken wäre ohne die Nutzung von Metall- oder Kunststoffdistanzstücken kaum möglich.

Die prägnantesten Merkmale kurz erklärt - Die Funktion von Abstandshaltern

Der größte Unterschied zwischen Abstandshalter und Distanzstück besteht darin, dass ein Abstandhalter auf statt unter der Schraube platziert wird. Darüber hinaus verfügen Abstandshalter über ein Gewinde, welches die Hebe- und Trennfunktion sicherstellt. Aus diesem Grunde werden Abstandshalter auch als Gewindedistanzstücke bezeichnet.

Diese sind in diversen Ausführungen erhältlich. So kann der Heimwerker je nach Bedarf zwischen Abstandshaltern mit Außen-Außengewinde, Innen-Innengewinde oder Außen-Innengewinde wählen.

Als weiteres Unterscheidungsmerkmal ist die Form zu nennen. Ein Distanzstück weist zumeist eine sechseckige Form auf, damit es leichter mit einem Schraubenschlüssel gegriffen werden kann. Abstandshalter sind jedoch meist rund oder zumindest zylinderförmig.

Wann kommen Abstandshalter zum Einsatz?

Auch Abstandshalter eignen sich für sämtliche Heimwerkertätigkeiten, wie z. B. das Verlegen von Fliesen. Was elektrische Installationen anbetrifft, so werden hierfür meist Kunststoffdistanzstücke bevorzugt. Dafür kommen Abstandshalter häufiger im Outdoor-Bereich zur Anwendung, z. B. als Hilfsmittel beim Bau von Terrasse und Veranda. Auf diese Weise können Holzbretter mit einheitlichem Abstand montiert werden, was ein optisch ansprechendes Gesamtbild ergibt.

Wer eine Konstruktion aus Holz errichten möchte, sollte grundsätzlich mit Abstandshaltern arbeiten. Diese verbessern nicht nur die Optik, sondern auch die Haltbarkeit und Stabilität. Holzfasern quellen und schwinden, d. h. sie dehnen sich aus und ziehen sich wieder zusammen. Abstandshalter sorgen für den nötigen Platz, damit Letzteres möglich bleibt. Dadurch wird der Ansammlung von Feuchtigkeit vorgebeugt, welche das Holz ansonsten schneller verrotten lässt.

Weitere Varianten von Distanzstück und Abstandshalter

Die Einsatzmöglichkeiten von Abstandshalter und Distanzstück sind überaus vielfältig. Demzufolge gibt es, abgesehen vom Material, auch verschiedene Varianten beider klassischer Hilfsmittel.

Das Pressdistanzstück

Während ein herkömmliches Distanzstück normalerweise über kein Gewinde verfügt, hat ein Pressdistanzstück sowohl ein Außen- als auch ein Innengewinde, was die Einsatzmöglichkeiten noch vielfältiger macht. Wie die Bezeichnung es bereits vermuten lässt, werden die Gewinde durch Pressen eingefügt.

Der Distanzstern

Ein Distanzstern wird nicht fest verbaut und ist demzufolge wiederverwendbar, was sich kostensparend auswirkt. Häufig wird er für die gleichmäßige Befestigung von Dielen und Brettern als Hilfsmittel genutzt. Der Distanzstern ist tatsächlich ein wenig sternförmig, denn er vereint verschieden starke Strahlen in nur einem Bauteil. Dadurch lässt sich der individuell gewünschte Abstand zwischen Dielen und Brettern einstellen.

Der Distanzkeil

Auch der Distanzkeil ist wiederverwendbar. Nachdem die Diele oder das Brett wunschgemäß montiert wurde, kann er wieder entfernt und weiter genutzt werden. Distanzkeile sind in verschiedenen Größen erhältlich. Von daher gilt es sich vor der Anschaffung zu überlegen, welchen Abstand man zwischen Brettern und Dielen wünscht. Möchte man mit Holz arbeiten, sollte man den Abstand im Zweifel lieber ein wenig größer halten, um Schäden durch Feuchtigkeit zu vermeiden.

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