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Gleitlagerbuchsen aus Kunststoff oder Metall – was ist besser?

Gleitlagerbuchsen stellen unverzichtbare Komponenten bei der mechanischen Entkopplung bewegter Teile im Industriebetrieb dar. Die zylindrischen Bauteile sollen die Reibung zwischen den einzelnen Punkten verringern, wobei eine optimale Verschleißfestigkeit gewünscht ist.

Überzeugen sie außerdem mit einer ansprechenden Wartungsfreiheit, ist das ideale Produkt gefunden. Dabei stellt sich in der modernen Herstellung zunehmend die Frage, welches Material bei der Wahl von Gleitlagerbuchsen zu bevorzugen ist: Kunststoff oder Metall?

Die allgemeinen Unterschiede beider Rohstoffe

Allgemein lässt sich feststellen, dass Kunststoffe im direkten Vergleich mit Metall über eine zwanzigmal höhere Wärmeausdehnung verfügen. Hierdurch geben sie Temperaturen schwerer ab, was bei der Vermeidung einer lokalen Überhitzung vorteilhaft ist. Folglich befinden sich auch Erweichungs- und Schmelztemperaturen auf einem niedrigeren Level, werden sie mit den weniger elastischen Metallen verglichen.

Im Gegensatz dazu bietet Kunststoff niedrigere mechanische Kennwerte nebst schlechterem Zeitwertverhalten. Soll das Material andere Werkstoffe ersetzen, kann es außerdem notwendig sein, Geräte anzupassen.

Überblick Gleitlagerbuchsen Kunststoff

Speziell angefertigte sowie selbstschmierende Kunststoffe bilden die Basis der gleichnamigen Gleitlager. Diese empfehlen sich für den Einsatz bei niedrigen bis mittleren Lagerkräften. Besonders hervorzuheben ist bei diesem Material zudem die verringerte Gefahr des bekannten „Festfressens“.

Weitere positive Eigenschaften, die die sogenannten Verbundwerkstoffe auszeichnen, sind deren Schmiermittelfreiheit, das geringe Gewicht sowie eine hohe Schmutzunempfindlichkeit. Auch überzeugen Gleitlager Kunststoff im schmierungs- und wartungsfreien Betrieb durch eine verlässliche Korrosionsbeständigkeit.

Gleitlagerbuchsen aus Metall

Ebenso wie Kunststoffe verfügen Metalle wie Blei oder Zinn über einen selbstschmierenden Charakter. Sind sie Teil der Festkörper- und Trockenreibung, empfiehlt sich vor allem Stahl als partnerschaftliches Wellenmaterial.

Besteht das Lager aus dem Halbmetall Grafit, kommen ähnliche Vorteile zu tragen. Zusätzlich bietet sich dessen Verwendung an, sollen elektrische Ströme übertragen werden. Im Gegensatz zu Gleitlagern aus Kunststoff ist bei der Rohstoffklasse Metall jedoch die ansteigende Reibkoeffizient bei höherer Belastung anzumerken.

Fazit: Gleitlagerbuchsen Kunststoff oder Metall

Offensichtlich besitzen beide Materialien Vor- und Nachteile, die es abzuwägen gilt. Somit ist das Erteilen einer pauschalen Antwort auf die eingangs gestellte Frage wenig sinnvoll. Dies liegt nicht zuletzt auch an den Anforderungen, die sich von Produktionsstätte zu Produktionsstätte unterscheiden.

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