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Kabel verstecken: Mit diesen 6 Tipps funktioniert's

Salat ist gesund, Kabelsalat weniger. Egal ob Wohnzimmer mit Fernseher, DVD-Player und Spielkonsole, Arbeitszimmer mit PC, Laptop und Drucker oder Küche mit Kaffeemaschine, Wasserkocher und Mikrowelle. Mit jedem Elektrogerät wächst die Zahl der Kabel, die unsere Wohnungen und Häuser bevölkern.

Nicht nur, dass dieses Kabel-Chaos gern mal zur Stolperfalle wird oder das An- und Ausstecken von Geräten zur Rätselaufgabe macht – vor allem optisch ist so ein Kabelsalat zwar ein Hingucker, aber ein ungewollter. Wie also die Kabel verstecken? Dazu gibt es verschiedene Methoden.

Einfach soll es gehen und günstig sein, dazu flexibel. Hier bietet sich eine Kabelführung an. Dabei werden Kabel versteckt und sicher durch den Raum geleitet. Kabelführungen gibt es in zahlreichen Varianten. Für die meisten Anwendungsfälle im privaten Bereich und in Büros bieten sich flexible Kabelführungen an. Starre Kabelführungen finden eher im industriellen Bereich Anwendung.

Kabel verstecken: Varianten für alle Fälle

Die meisten Elemente für Kabelführungen bestehen aus Kunststoff. Das macht sie günstig in der Herstellung und flexibel in der Anwendung. Formen gibt es viele.

1. Kabelklemmen:  Sie sind die günstigste Art, störende Kabel zu verstecken. Dabei handelt es sich um kleine Klemmen, die in regelmäßigen Abständen angebracht werden und die Kabel an der Wand fixieren. Das System ist sehr flexibel und lässt Ihnen freie Hand bei der Routenplanung. So können Sie die Kabel möglichst unauffällig an die gewünschten Stellen führen.

Der Nachteil: Die Klemmen sind recht leicht und nur für dünne Kabel geeignet. Auch sind Kabelklemmen nicht für jede Wand gleichermaßen geeignet – besser vorher ausprobieren, ob sie für Ihr Kabel und Ihren Raum funktionieren.

2. Kabelschlauch: Dieses Element der Kabelführung ist dazu da, eine ganze Menge an Leitungen zu bündeln. Es gibt verschiedene Modelle und Farben, sodass sie für alle denkbaren Varianten geeignet sind. Unsichtbar werden die Kabel dadurch nicht, aber zumindest das Chaos ist verschwunden.

3. Kabelkanal:  Aus den Augen, aus dem Sinn! Ein Kabelkanal ist hervorragend geeignet, Ihre Kabel zu verstecken. Vielleicht nicht ganz so günstig, aber ebenfalls mit einer großen Bandbreite an Modellen gibt es ihn zum Schrauben oder zum Kleben.

Dadurch ist er besonders leicht anzubringen und verbirgt die Kabel sicher vor den Augen. Soll das Kabel um Ecken geführt werden, ist allerdings ein bisschen handwerkliches Geschick gefragt, damit die Ecken gleichmäßig aussehen.

4. Fußleisten: Am unauffälligsten sind wohl Fußleisten mit Kabelführungen. Bestehende Fußleisten lassen sich einfach und unkompliziert gegen Modelle mit Kabelführung austauschen. Auch bei dieser Methode sind die Kabel versteckt und vollkommen unsichtbar.

Tipp: Besonders geeignet sind solche Fußleisten für Lautsprecher von Surround-Systemen von Home-Cinemas.

5. Kabelboxen: Zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt man mit Kabelboxen. In diesen Boxen bringen Sie eine Sammelsteckdose samt den störenden Kabeln unter. Damit ist nicht nur der Kabelsalat verschwunden, Sie schützen die Steckdosen auch vor zu viel Staubansammlung. Denn das könnte die Brandgefahr erhöhen, wie die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin warnt.

Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Kabelbox groß genug ist und Luft hinein und hinausgelangen kann, da sich die Netzteile sonst zu stark erhitzen können.

6. Flachkabel:  Bei kurzen Strecken reicht oft die Verwendung von Flachkabeln, um die Kabel zu verstecken. Geeignet zum Beispiel für die Verbindung vom Router zum TV-Gerät. Weniger starr wie ihre dickeren runden Kabel-Kollegen sind sie fast unsichtbar und stören kaum.

Möglichkeiten gibt es also viele. Welche Sie nutzen, liegt an Ihnen – sinnvoll ist eine Kabelführung aber allemal und freut nicht nur Ihre Augen, sondern nimmt Kabeln als Stolperfallen endgültig ihren Schrecken.

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