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Do-it-yourself: Welches Holz eignet sich für welches Möbelstück?

Kein Wohlfühl-Zuhause ohne Holz: Wer es in den eigenen vier Wänden schön warm und gemütlich mag, liegt mit dem hochwertigen Naturmaterial goldrichtig. Doch Holz ist nicht immer gleich Holz. Jede Sorte hat ihren ganz eigenen Trumpf – nur welchen? Gehen wir der Sache auf den Grund. Welches Holz eignet sich für welches Möbelstück?

Eiche – die Nummer 1 für stark beanspruchte Möbelstücke

Eichen sind hart im Nehmen. Nicht umsonst werden sie oft bis zu 1.000 Jahre alt. Kein Wunder, dass sie bei Statik-Herausforderungen wie beim Brückenbau zum Einsatz kommen. Genauso gern gesehen ist das stabile Holz bei Weinfässern. Zuverlässig ist es den edlen Tropfen ein Zuhause.

Selbst beim Möbelbau spielt die Eiche in der Königsklasse mit. Denn gerade bei stark beanspruchten Möbelstücken wie Esstischen, Schränken oder Betten ist ihre außergewöhnliche Widerstandskraft gefragt. Dasselbe gilt bei Treppen oder Deckenverkleidungen.

Optisch macht Eichenholz ebenfalls etwas her. Die helle Färbung mit markanter Maserung schafft ein besonders warmes und einladendes Raumklima.

Birke – Möbel mit Eigenleben

Sie wünschen sich selbst gebaute Möbel mit Eigenleben? Dann tun Sie sich mit Birkenholz einen Gefallen. Das harte, fein strukturierte Material färbt sich nämlich mit der Zeit dunkler. Anfangs sind die Möbel auffallend hell. Im Laufe der Jahre aber färben sie sich weiß, gelb oder rötlich.

Ideal ist das vielseitige Naturmaterial für leichtere Möbelstücke wie Stühle, Tische, Regale, Gartenmöbel oder auch als Parkett.

Lärche, der Liebling für Fenster und Türen

Die Lärche besticht mit Langlebigkeit und Stabilität. So eignet sie sich sowohl für den Außen- als auch für den Innenbereich. Besonders beliebt ist das robuste Material für Fenster und Türen – genau wie für Möbelfurniere.

Gut zu wissen: Die Lärche ist der einzige Nadelbaum, der pünktlich im Herbst sein stacheliges Gewand abschüttelt. Umso härter fällt sein Holz aus. Selbst nach der Verarbeitung kann es noch nachharzen.

Fichte, der leichte Allrounder

Wussten Sie, dass Fichtenholz das am häufigsten verwendete massive Nadelholz ist – zumindest in Europa? Sowohl beim Möbelbau als auch in der Industrie und Papierverarbeitung macht es eine gute Figur. Der Grund: Das Naturmaterial ist unkompliziert. Ob mit der Hand oder mit der Maschine – mühelos lässt es sich bearbeiten.

Speziell bei leichteren Möbeln wie Stühlen, Tischen oder Regalen ist die Fichte der Spitzenreiter. Im Saunabereich hat sie sich ebenfalls bewährt, insbesondere die nordische Fichte. Sie ist weich, dünn, harzarm und fühlt sich angenehm auf der nackten Haut an.

Nussbaum, die seltene Schönheit

Mit zeitloser Eleganz glänzt Nussbaumholz. Sogleich verleiht die dunkle Oberfläche dem Möbelstück eine exklusive Note. Das einzige Manko: Im Vergleich zu anderen Holzarten wie Eiche oder Birke kommt Nussbaum eher selten vor. Und je seltener eine Holzart vorkommt, desto mehr lässt sie sich kosten. Nicht umsonst findet sich Nussbaum häufig in teureren, qualitativ hochwertigeren Möbeln – besonders oft in Möbelfurnieren. Für Wohnzimmer- und Schlafzimmermöbel wie Schränke, Kommoden oder Esstische ist die dunkle Holzart aber ebenfalls zu empfehlen. Genauso hoch im Kurs steht sie als Parkett oder für Vertäfelungen.

Schon gewusst? Europäisches Nussbaumholz ist spürbar härter als sein kanadisches Pendant. Doch genau wegen dieser hohen Widerstandskraft lässt es sich so wunderbar bearbeiten und polieren.

Ahorn, der stabile Klassiker

Ahorn lässt sich nicht so schnell aus der Ruhe bringen. Zuverlässig meistert das robuste Naturmaterial die Herausforderungen des Alltags. Und genau deshalb erfreut es sich im Möbelbau größter Beliebtheit – gerade für Möbelstücke, die häufig für uns im Einsatz sind wie der Schreibtisch oder der Esszimmerstuhl. Kein Wunder, dass Ahorn eines der Lieblingsmaterialien von Spielzeugbauern ist. Hier geht so schnell garantiert nichts zu Bruch.

Ein weiterer Vorzug: Mit seiner gelblich-weiß bis rötlich-weißen Färbung ist Ahorn ein echter Hingucker. Schon von Weitem zieht es die Blicke auf sich. Besonders ästhetisch wirkt der helle Eyecatcher übrigens in Kombination mit dunkleren Hölzern wie zum Beispiel Nussbaum oder Walnuss.

Buche, der Alleskönner

Die Buche ist ein echtes Multitalent. Ob für Stühle, Tische, Kommoden, Regale, Betten, Schränke oder Möbeldekore – das schwere, harte Holz lässt sich mühelos in die gewünschte Form bringen. Möglich macht es ein spezielles Dämpfverfahren, das das elastische Naturmaterial innerhalb kürzester Zeit zurechtbiegt.

Nicht aber nur ihre Vielfalt, auch ihre Optik macht die Birke verdient zum Möbelfavoriten. Der warme bräunlich-rötliche Farbton und die sinnliche Maserung strahlen eine wundervolle Behaglichkeit und Gemütlichkeit aus. Nicht ohne Grund ziehen Birkenmöbel ganz besonders oft in unsere Wohnzimmer ein.

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