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10 Tipps für das perfekte Arbeitszimmer

Es ist gekommen, um zu bleiben: das Homeoffice. Führte der heimische PC in manchem Wohnzimmer früher ein Nischendasein, rückt er heute für viele immer mehr in den Mittelpunkt. Waren es vor der Pandemie lediglich vier Prozent der Beschäftigten, stieg deren Zahl während der Pandemie auf 30 Prozent. Langfristig ist ein Potenzial von 70 Prozent denkbar, so das Statistische Bundesamt.

Und auch, wer sich nur gelegentlich in den eigenen vier Wänden an den „Schreibtisch“ setzt, sollte auf ein paar Dinge achten, damit die vermeintliche Tätigkeit nicht zum Hauptgrund für so manches Zipperlein wird. Ganz zu schweigen von dem mangelhaften Arbeitsergebnis, wenn man „mal eben“ die Steuererklärung macht oder die letzte Stromrechnung sucht.

Schon wenige Maßnahmen und das passende Equipment machen den entscheidenden Unterschied, ob man erholt und konzentriert die Arbeit verrichten kann, oder ob diese tatsächlich zur Last wird.

Hier haben wir für Sie daher 10 Tipps für das perfekte Arbeitszimmer.

Ablenkungsfreie Zone

Die Quadratmeterpreise sind hoch, die Mieten steigen. Das gilt für Gewerbeimmobilien, wie für Wohnraum. Natürlich ist jeder daran interessiert, den vorhandenen Platz bestmöglich zu nutzen.

Grundsätzlich ist dagegen auch gar nichts einzuwenden. Denn wichtiger als der zur Verfügung stehende Platz ist die Möglichkeit, sich eine ablenkungsfreie Zone zu verschaffen. Ein Ort, der nur für das Arbeiten vorgesehen ist.

Wichtig ist dabei, dass der Blick auch wirklich zur Ruhe kommt, wenn man mal vom Bildschirm aufschaut. Es sollten weder das dreckige Geschirr vom Vorabend noch der Kabelsalat vom Arbeitsplatz im Blickfeld sein. Ein schönes Bild an der Wand oder der Blick in die Natur sind essenziell. Niemand konzentriert sich dauerhaft bei der Arbeit. Die Ohren brauchen Ruhe und die Augen brauchen eine gelassene und schöne Umgebung.

Diese ablenkungsfreie Zone muss dabei kein abgeschlossenes Arbeitszimmer sein – wie der Name suggeriert. Wer jedoch mit mehreren Menschen in einem Raum lebt, die vielleicht noch unterschiedliche Tätigkeiten und Arbeitsrhythmen haben, sollte tatsächlich versuchen, dass die ablenkungsfreie Zone auch räumlich getrennt ist.

Licht, es werde Licht!

Klar, wir sind alle helle Köpfchen. Aber das allein reicht nicht. Wer nicht für ausreichend Licht sorgt, strengt seine Augen und damit sich selbst zu sehr an. Natürliches Licht ist wichtig. Es sollte dabei von der Seite auf den Arbeitsplatz scheinen. So scheint die Sonne nicht auf den Bildschirm und das Gegenlicht blendet nicht.

Ergonomie ist fast alles

Jahrzehnte haben Betriebsärzte gebraucht, um den Arbeitsplatz ergonomisch sinnvoll zu gestalten. Dann kommt die Homeofficewelle und alle sitzen kauernd auf dem heimischen Sofa und schauen in das Laptop auf dem Wohnzimmertisch. Dass man so nicht über eine längere Zeit arbeiten kann, merkt jeder. Es kommt auf die Kleinigkeiten an. Sitzhöhe, Blickwinkel und Abstand zum Bildschirm, ausreichend Platz für Arme und Beine.

Ordnung muss sein

Ein aufgeräumtes Arbeitsumfeld lässt einen nicht nur die Steuererklärung aus dem letzten Jahr schneller wiederfinden, sondern trägt zur Konzentration bei. Denn lässt man den Blick mal schweifen und bleibt dieser dann an einem unordentlichen Stapel nicht bezahlter Rechnungen hängen, ist es vorbei mit der Konzentration auf die eigentliche Aufgabe. Ordnersysteme, Schubladen und auch Kabeltunnel schaffen eine „cleane“ Atmosphäre.

Darf man sich wohlfühlen?

Man muss es sogar! Denken Sie immer daran, dass die Zeit, die Sie mit der Arbeit verbringen, Ihre Lebenszeit ist. Es geht nicht allein um Produktivität, es geht um Lebensqualität. Doch ein Arbeitsplatz folgt anderen Bedingungen. Während es in Küche und Wohnzimmer gerne aufregend bunt und vielleicht mediterran zugehen darf, sollte ein Arbeitszimmer sich anfühlen wie gute Funktionsunterwäsche – kaum spürbar, angenehm leicht. Keine Reizüberflutung!

Bildschirme & Co.

Inzwischen kommt kaum jemand mit nur noch einem Bildschirm aus. Schaffen Sie sich und Ihren Augen Raum und sorgen Sie für ausreichend Platz auf Ihrem Computer-Desktop. Achten Sie jedoch auch darauf, dass alle Bildschirme in ergonomisch richtigem Abstand zu Ihnen positioniert sind. Der ideale Abstand liegt zwischen 45 und 80 Zentimetern.

Die Verbindung muss stimmen

Der Kontakt zur Außenwelt wird über das Internet sichergestellt. Das klingt profan, ist es aber nicht. Achten Sie auf eine ausreichend hohe Datenrate. Meist reicht schon eine Bandbreite von 50Mbit/s aus. WLANs haben unterschiedliche Signalstärken, je nach Position in der Wohnung. Am besten ist eine LAN-Verbindung direkt am Schreibtisch.

Staat und Arbeitgeber helfen

Sie genießen steuerliche Vorteile, wenn Sie ein Arbeitszimmer geltend machen. Staatliche Unterstützung oder vonseiten des Arbeitgebers für Büroausstattung kann die entscheidende Hilfe sein, sich einen guten Bürostuhl oder einen ergonomischen Schreibtisch zuzulegen. Auch Unternehmen profitieren. Es gibt zahlreiche Förderprogramme, Gründungszuschüsse und Wachstumsfinanzierung.

Cloudsysteme und mobiles Arbeiten

Nutzen Sie die Möglichkeit, auch mal woanders zu arbeiten. Speichern Sie dabei bestenfalls Ihre Dateien in einem der vielen Cloudsysteme und nicht lokal auf Ihrem PC. So haben Sie von überall Zugriff und es geht auch nichts verloren, wenn Ihr Computer mal „abstürzt“.

Zeitmanagement

Last, but not least: Schaffen Sie sich eine klare zeitliche Struktur. Insbesondere, wenn sich das Arbeitszimmer in der heimischen Wohnung befindet. Dann ist es gut, klare Zeiten für die Arbeit und die Freizeit zu definieren. Sonst geht alles ineinander über. Das ist nicht produktiv und nicht gesund.

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